Bach: Violinkonzerte
PĂŒnktlich zum 75-jĂ€hrigen JubilĂ€um haben uns Daniel Geiss und die Neubrandenburger Philharmonie ein ganz besonderes Geschenk gemacht: âThe Bach Projectâ ist eine Hommage an den Köthener Hofkapellmeister Johann Sebastian Bach. Er komponierte einen GroĂteil seiner Orchesterwerke und Instrumentalkonzerte im Dienste von FĂŒrst Leopold, bevor er diese prestigetrĂ€chtige Stelle 1723 aufgab, um seine lebenslange Anstellung in Leipzig anzutreten. Chefdirigent Daniel Geiss erklĂ€rt, warum sich die Mitglieder der Neubrandenburger Philharmonie ausgerechnet fĂŒr âThe Bach Projectâ entschieden haben: Die Synthese aus Tradition und Vision, Struktur und Ausdruck, mathematischer Klarheit und Emotion â die wesentlichen Merkmale der visionĂ€ren Musik Johann Sebastian Bachs â bietet ideale Möglichkeiten fĂŒr die AuffĂŒhrung von âgroĂer Kammermusikâ, in der Solopartien und jede erdenkliche Tutti-Nuance mit einzigartiger Eloquenz verschmelzen. Dies erklĂ€rt auch das Programm. Neben dem (authentischen) Violinkonzert in a-Moll und der Air aus der Dritten Orchestersuite prĂ€sentiert das Orchester drei âhypothetische' Hypothesen, die im 20. Jahrhundert rekonstruiert wurden. Diese basieren auf spĂ€teren Leipziger Cembalo-Fassungen und haben sich seither fest etabliert. Mit diesen StĂŒcken entsteht âgroĂe Kammermusik': Zwei oder drei Violinen wetteifern miteinander, trennen sich und vereinen sich mit dem selbstbewussten Streichersatz, eine Violine und eine Oboe tauschen intime Details vor bewegenden Kulissen aus â und wieder einmal zeigt dieser Bach, den die Leipziger StadtvĂ€ter einst nur als Notlösung engagierten, dass ihm niemand das Wasser reichen kann.
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PĂŒnktlich zum 75-jĂ€hrigen JubilĂ€um haben uns Daniel Geiss und die Neubrandenburger Philharmonie ein ganz besonderes Geschenk gemacht: âThe Bach Projectâ ist eine Hommage an den Köthener Hofkapellmeister Johann Sebastian Bach. Er komponierte einen GroĂteil seiner Orchesterwerke und Instrumentalkonzerte im Dienste von FĂŒrst Leopold, bevor er diese prestigetrĂ€chtige Stelle 1723 aufgab, um seine lebenslange Anstellung in Leipzig anzutreten. Chefdirigent Daniel Geiss erklĂ€rt, warum sich die Mitglieder der Neubrandenburger Philharmonie ausgerechnet fĂŒr âThe Bach Projectâ entschieden haben: Die Synthese aus Tradition und Vision, Struktur und Ausdruck, mathematischer Klarheit und Emotion â die wesentlichen Merkmale der visionĂ€ren Musik Johann Sebastian Bachs â bietet ideale Möglichkeiten fĂŒr die AuffĂŒhrung von âgroĂer Kammermusikâ, in der Solopartien und jede erdenkliche Tutti-Nuance mit einzigartiger Eloquenz verschmelzen. Dies erklĂ€rt auch das Programm. Neben dem (authentischen) Violinkonzert in a-Moll und der Air aus der Dritten Orchestersuite prĂ€sentiert das Orchester drei âhypothetische' Hypothesen, die im 20. Jahrhundert rekonstruiert wurden. Diese basieren auf spĂ€teren Leipziger Cembalo-Fassungen und haben sich seither fest etabliert. Mit diesen StĂŒcken entsteht âgroĂe Kammermusik': Zwei oder drei Violinen wetteifern miteinander, trennen sich und vereinen sich mit dem selbstbewussten Streichersatz, eine Violine und eine Oboe tauschen intime Details vor bewegenden Kulissen aus â und wieder einmal zeigt dieser Bach, den die Leipziger StadtvĂ€ter einst nur als Notlösung engagierten, dass ihm niemand das Wasser reichen kann.





